Was machen die anderen Kantone?

Im Zuge der Revision des nationalen Energiegesetzes von 2017 überarbeiten alle Kantone ihre Energiegesetze. Bis heute haben 14 Kantone eine Revision vorgenommen. Im Jahr 2021 revidieren weitere neun Kantone ihre Energiegesetze. Drei Kantone haben die Vorlage zurückgewiesen.
Die Revision der Energiegesetze orientiert sich an den Mustervorschriften der Kantone (MuKEn 2014). Die MuKEn 2014 wurden erarbeitet von der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren um eine grösstmögliche Harmonisierung der kantonalen Energiegesetze zu erreichen.

Abbildung 1: Stand der Umsetzung der MuKEn 2014 in den Kantonen

Trotz den Bemühungen, die kantonalen Energiegesetze mit den MuKEn zu harmonisieren, ist die Vergleichbarkeit zwischen den Kantonen nur bedingt gegeben. Alle Kantone nehmen individuelle Änderungen vor. So hat der Kanton Fribourg zum Beispiel die MuKEn 2014 grösstenteils übernommen, kennt aber kein Verbot von Elektroheizungen während der Kanton Bern die Revision abgelehnt hat und Elektroheizungen aber bereits im bestehenden Gesetz verboten hat.
Festzuhalten ist, dass alle neuen Gesetzesartikel bereits in anderen Kantonen umgesetzt sind und sich in der Praxis bewährt haben.